Ehbrecht und Bäumer: Bundesumweltministerin muss sich in Wolfsfrage bewegen

25. September 2020

Hannover. „Mittlerweile richtet die in Niedersachsen ansässige Wolfspopulation schwere Schäden in unserer Kulturlandschaft an. Die erneuten Risse zeigen mehr als deutlich, dass wir ein großes Problem haben und die Akzeptanz im Land gegenüber dem Wolf sinkt“, so Thomas Ehbrecht, Mitglied der CDU-Landtagsfraktion und Vorsitzender der Jägerschaft Duderstadt.

Der Umgang mit dem Wolf in Niedersachsen ist seit geraumer Zeit immer wieder Thema in der Landespolitik. Die Momentane Situation ist allerdings kompliziert, denn für eine gemeinsame Lösung muss auch das Bundesumweltministerium mit dem Land gemeinsam an einem Strang ziehen.

„Daher sind wir Ministerpräsident Weil dankbar für seine deutlichen Worte, die er zu diesem Thema gewählt hat. Er hat Recht, dass der Wolf kein Kuscheltier ist. Nur leider scheint dies seiner Parteikollegin in Berlin, Svenja Schulze, nicht klar zu sein“, so Ehbrecht. Die Bundesumweltministerin müsse sich endlich bewegen und dafür sorgen, dass der günstige Erhaltungszustand der Wolfspopulation, der längst erreicht ist, offiziell anerkannt wird.

„Nur dann können wir eine klare Grenze für die Wolfspopulation in Deutschland festlegen und ein effektives Wolfsmanagement durchführen. Wir freuen uns, wenn Stephan Weil uns dabei unterstützt, die Bundesumweltministerin von der Richtigkeit und der Wichtigkeit zu überzeugen“, sagt der umweltpolitische Sprecher der CDU, Martin Bäumer.

Beide Abgeordnete kommen zu dem Schluss: „Die CDU-Landtagsfraktion hat einstimmig beschlossen, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen und wir gehen nach den deutlichen Worten des Ministerpräsidenten davon aus, dass unser Koalitionspartner uns dabei unterstützt“.

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