Statement zur geplanten Wiederanbindung des Bahnhofs Rosdorf an das bestehende Schienennetz

10. Mai 2019

Zu aller erst freut es mich natürlich, dass sich CDU und SPD gemeinsam als Landesregierung dazu entschlossen haben, die alte, aber immer noch bestehende Verkehrsinfrastruktur nutzen zu wollen und diese durch Instandsetzungsmaßnahmen wieder neu in das bestehende Verkehrssystem zu integrieren. Ich halte diese Maßnahme für gut und wichtig, denn es ist doch eine Frage des gesunden Menschenverstandes, bestehendes weiterhin zu nutzen und nicht von vorn herein komplett neu bauen zu wollen.
Hinzu kommt, dass die vom Ministerium ausgewählten Knotenpunkte bereits eine gute strategische Lage haben, damit diese das bestehende Verkehrsnetz möglichst optimal erweitern und damit einen möglichst großen Mehrwert sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr mit sich bringen.
Der alte Bahnhof Rosdorf bietet für ebendies eine weitere gute Anbindung an unsere südniedersächsische Metropole Göttingen und wird dabei helfen, den Standort noch attraktiver in der Breite zu gestalten, sowohl für den Personenverkehr durch Pendler als auch für die innerstädtische Vernetzung vom Stadtgebiet Göttingen hin zum ländlichen Raum. Diese Maßnahme bringt also gleich mehrere Vorteile für die Region Südniedersachsen mit sich.
Alleine schon aus der Tatsache heraus, dass die gesamte Region Rosdorf in der nahen Zukunft als Industrie- und Gewerbestandort weiterhin großen Zuwachs erhalten wird und ebenfalls an einem gut zu erreichenden Autobahnknotenpunkt liegt , ist eine ebenso gute ÖPNV-Anbindung eine begrüßenswerte und nur logische Konsequenz. Der daraus möglicherweise weiterhin resultierende Austausch zwischen Göttingen und Kassel, bzw. zwischen Niedersachsen und Hessen kann sich auch sehr positiv auf die gesamte Region auswirken, sei es evtl. durch neue Konzerne, die einen Standort suchen, der zwischen zwei großen Städten mit einer guten, bereits vorhandenen Infrastruktur liegt oder aber auch für den täglichen Berufspendler, dem sich dadurch deutlich mehr Möglichkeiten für eine Wahl zwischen Wohn- und Arbeitsort bieten.
Eine Wiedereingliederung der bestehenden ÖPNV-Anschlüsse kann daher also eine durchaus belebende Wirkung auf die bestehenden Strukturen haben und ich bin mir sicher, dass die Bürgerinnen und Bürger dies auch sehr gut annehmen werden. Ich kann also auch für die Zukunft bestätigen, dass sich solche Projekte in unserem Land lohnen und dass sowohl ich persönlich, als auch wir als CDU-Landtagsfraktion uns auch weiterhin für die Verbesserung und den Ausbau des ÖPNV, insbesondere zwischen Stadt und ländlichem Raum, einsetzen werden. Dies kann und wird zukünftig durchweg positive Auswirkungen in unserer Region mit sich bringen.

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